Sommer in Zingst – Fahrradtour durch Fischland-Darß-Zingst

Wer sein Urlaubsziel erkunden möchte oder das faulenzen leid ist, der nutzt das gut ausgebaute Radwegenetz des Fischland-Darß-Zingst.

Da die Landschaft zum Glück sehr eben ist und man nur mit eventuellem Gegenwind zu rechnen hat, fällt das Fahrradfahren auch ungeübten leicht.
Wer auf Nummer sicher gehen will, leiht sich ein E-Bike aus.
Die Fahrten auf den Radwegen gehen durch die naturbelassenen Landschaften des Bodden, auf Sandwegen durch den Nationalpark, durch schattige Alleen durchs Küstenvorland, durch kleine Städtchen und Dörfer, vorbei an großen Backsteinkirchen.

Viele gemütliche Gaststätten und Cafés laden zu einer Verschnaufpause ein.

Die Beschilderung des Straßen- und Wegenetzes in der gesamten Region ist ausgezeichnet. Weißgrüne Wegweiser zeigen dem Radler die Richtung und die Entfernung des gewünschten Zieles. Weiterhin gibt es an Knotenpunkten übersichtliche Regionalkarten um die Orientierung zu erleichtern, da traut man sich auch mal in die etwas entlegenen Orte und kann viel Neues sehen.

Gerne kann man sich auch geführten Fahrradtouren anschließen, bei denen der Tourguide immer viele interessante Sachen zu erzählen weiß.

In Zingst kann man alle Arten von Fahrrädern für Groß und Klein ausleihen. Sicher findet hier jeder etwas für sich geeignetes.

Wettergerechte Kleidung, Mücken- und Sonnenschutz, eine Trinkflasche und das Handy sollten auf der Tour nicht fehlen.

Es gibt eine kurze romantische Tour ums Fischland, eine Darß-Tour mit schöner Aussicht, eine Tour zum Entdecken der Halbinsel Zingst und eine Tour rund um den Bodden um nur einige zu nennen.
Wem die Boddentour zu lang wird, kann die Strecke mit der Fähre MS Heidi über den Koppelstrom abkürzen.

Wir wünschen allzeit gute Fahrt!

Sommer in Zingst – Traditionelle Tonnenfeste an der Ostseeküste

Immer ein großes Spektakel ist der an vielen Orten an der Ostseeküste traditionell ausgetragene Wettstreit „Tonnenabschlagen“ oder kurz Tonnenfest genannt.

Die teilnehmenden Reiter versuchen beim Darunterherreiten einem geschmückten Holzfass mit einem Knüppel den Fassboden und die Fassstäbe herauszuschlagen.

Folgende Würden können erreicht werden: Wer es schafft, den Fassboden herauszuschlagen wird „Bodenkönig“. Wer das letzte gewölbte Fassbrett herausschlägt wird „Stabenkönig“ und wer wirklich den letzten Holzrest vom Haken schlägt wird „Tonnenkönig“. Der erfolgreiche Reiter erhält die Würde für ein Jahr bis zum nächsten Wettkampf.

Der Ganze den Wettkampf austragende Ort hat sich auf das große Ereignis monatelang vorbereitet und alles festlich für die Gäste hergerichtet.
Für das leibliche Wohl ist gut gesorgt und eine schwungvoll aufspielende Musikkapelle sorgt für Stimmung.

Die Besucher können den aufregenden Wettstreit verfolgen und die Reiter anfeuern. Zum Abschluss des Tonnenfestes kann man beim Tonnenball das Tanzbein schwingen.

Folgende „Tonnenfeste“ warten auf Ihren Besuch:

Im Juni 1. Samstag Spoldershagen
3. Samstag Hohendorf
3. Samstag Barth
4. Sonntag Wieck am Darß

Im Juli 2. Sonntag Wustrow
3. Sonntag Ahrenshoop
4. Samstag Klockenhagen
4. Sonntag Prerow

Im August 1. Sonntag Born
2. Samstag Dierhagen (besonderes Event bei Flutlicht)
3. Sonntag Bezirks-Tonnenabschlagen